Kleintierzüchterverein Königsbach

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Jungtierbesprechung Geflügel erstmals mit Bewertung
Vorauslese für die Lokalschauen im Herbst und Winter
Der prächtige Brahma Federfuß gehörte zu den beeindruckendsten Tieren bei der gemeinsamen Jungtierbesprechung des Kreisverbands der Rassegeflügel- und der Rassekaninchenzüchter.„Das ist ein überragender Hahn“, schwärmte Richter Bernhard Fiechtner aus Stuttgart geradezu. Erstmals wurden bei der Jungtierbesprechung von den Richtern auch Bewertungen abgegeben. Ein Grund, weshalb mit 140 Tieren die Sparte Geflügel eine hohe Beteiligung aufwies, wie der Kreisvorsitzende Bernhard Lauinger überrascht feststellte. Allerdings war er weniger zufrieden damit, dass sich nur sechs oder sieben von insgesamt 32 Kreisvereinen beteiligten. „Das sollte ein bisschen mehr sein. Man muss sich Gedanken machen, ob sich der Aufwand für die wenigen Vereine lohnt.“ Ob sich indes die weitere Arbeit mit den Jungtieren lohnt, das erklärten die Richter. „Die Züchter wollen heute wissen, auf was es bei der Rasse ankommt und ob die Tiere für Ausstellungen geeignet sind. Das hier ist eine Vorauslese“, so Fiechtner. Und die war nicht immer einfach. „Die Enten sind jahreszeitbedingt total in der Mauser, man kann sie nicht beurteilen.“ Allerdings seien Enten schnellwüchsig und könnten im November ganz anders aussehen, sagte der Experte.
 
Bei den Kaninchen war die Anzahl der Tiere deutlich geringer, als beim Geflügel. Andreas Arnold, als Vorsitzender des örtlichen Kleintierzüchtervereins Gastgeber auf der Anlage des SV Königsbach, nannte einen der Gründe: „Viele Vereine haben zu spät geimpft oder noch gar nicht“, gab er zu bedenken. Wie Zuchtwart Kurt Kraus ergänzte, liege das auch daran, dass der Impfstoff für die Kaninchen-Seuche RHD nicht nur schwer zu bekommen, sondern auch kostspielig sei. „Ungeimpft dürfen die Tiere aber nicht ausgestellt werden“, so Kraus. Beim Geflügel sei das mit dem Impfstoff kein Problem.

Bericht/Fotos: ufa
Siegfried Sauter, Richter bei den Kaninchen, war mit der „für die Jahreszeit sehr guten Qualität“ der präsentierten Jungtiere zufrieden. Auch wenn die Haarung teilweise jetzt erst abgeschlossen werde. Er wünscht sich, dass dem schönen Hobby mehr Aufmerksamkeit zuteil werde. „Die Strukturen der Gemeinden werden immer städtischer, da haben es Kleintierzüchter immer schweren“, bedauert er. Der Tierbesprechung folgte am Abend die alljährlich Herbstversammlung der Kreisverbände.
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